Maßgefertigte Kinnhalter

by Stefan Maus

Nach längerer Web-Abstinenz habe ich heute wieder einen Tip für Sie, liebe Leserinnen und Leser, den maßgefertigten Kinnhalter.
Viele Geigerinnen und Geiger haben mitunter über Jahre hinweg das Problem, keinen passenden Kinnhalter zu finden. Egal, welche Produkte sie auch wählen, irgendwie passen sie alle nicht zum Kieferknochen.
Das Resultat sind Schmerzen und Verspannungen, besonders bei längeren Spielphasen oder dem täglichen Dienst im Orchestergraben.

Sollten Sie zu dieser Gruppe von Geigern gehören, haben Sie jemals darüber nachgedacht, sich einen Kinnhalter anfertigen zu lassen?
Dasselbe gilt für Schulterstützen, denn viele Menschen haben in diesem Bereich teils große Probleme und finden auch nach Jahren nicht das passende Fabrikat für sich.

In Reutlingen gibt es eine Werkstatt, die sich auf die Fertigung von Kinnhaltern und Schulterstützen spezialisiert hat:

www.kinnhalter.com

Zu diesem Zweck werden Abdrücke von Ihrem Kinn bzw. Kiefer genommen und danach in Handarbeit umgesetzt.

Der Hersteller schrieb mir, dass anfangs alles unverbindlich sei, also das erste Gespräch und die Gipsprobe. Erst, wenn Sie die Teile ausprobiert haben, zufrieden sind und sie behalten wollen, wird die Rechnung gestellt.
Für manche Geiger ist der Weg nach Reutlingen sicherlich zu weit, wenn Sie ihn nicht gerade mit einem Urlaub verbinden. Jedoch arbeitet der Hersteller derzeit an einem mobilen Maschinenpark, so dass sich bei Doppel- oder Dreifachbestellungen auch der Hausbesuch lohnen würde.

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{ 14 comments }

Die verhasste Tonleiter Teil 8

Heute beschäftigen wir uns mit einer Art von Tonleiter, die eher etwas für Fortgeschrittene ist. Sehen Sie sich bitte einmal folgende Passage an:

Ich habe bewusst die Fingersätze eingetragen, die wir bisher für Oktaven verwendet haben. Es handelt sich hierbei um eine Stelle aus dem ersten Satz des Violinkonzerts Nr.2 in d-Moll von Wieniawski.
Dieser Satz ist [...]

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Mathematik auf der Geige

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Gastbeitrag

Liebe Leserinnen und Leser,
zunächst einmal eine kleine Notiz in eigener Sache:
Da ich gerade mein Betriebssystem umgestellt habe, bin ich immer noch am Testen, was die Kompatibilität mit bestehender Software angeht. Das Schreiben eigener Beiträge ist daher ein wenig ins Hintertreffen geraten.
Für den nächsten Beitrag “Mathematik auf der Geige” konnte ich einen “Gast-Dozenten” gewinnen: Prof. Dr. [...]

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Das effiziente Üben Teil 12

Ich bin neulich gefragt worden, ob ich eine Möglichkeit wüsste, wie man in Viottis Violinkonzert Nr. 22 die Passage ab Buchstabe B üben kann.
Zur Erinnerung – es handelt sich dabei um folgende Stelle:

Das Hauptproblem bei dieser Passage ist weniger in der linken Hand zu suchen. Die Griffe als solche sind eigentlich nicht schwierig, wenn wir [...]

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“Urlaub ist doof”!

So ähnlich drückte sich einmal ein Dirigent aus, der in unserem Orchester nach den großen Ferien die erste Probe leiten musste. Der Klang des Orchesters entsprach ganz und gar nicht der Qualität, die er erwartet hatte, und er musste seinem Frust Luft verschaffen.
Die Sommerferien sind in manchen Bundesländern vorüber, einige haben noch eine kleine Gnadenfrist, [...]

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Die verhasste Tonleiter Teil 7

Wenn Sie in Fleschs Skalensystem weitergehen, stoßen Sie auf die Oktaven. In der Violinliteratur werden wir immer wieder mit Oktaven konfrontiert, die wir auf diese Weise sehr gut üben können.
Beginnen wir am besten folgendermaßen:

Sie sehen, dass das Prinzip nicht wesentlich von den Sexten oder Terzen abweicht. Wenn wir hier eine gewisse Sicherheit erworben haben, spielen [...]

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Die verhasste Tonleiter Teil 6

In dieser Woche gehen wir weiter in Fleschs Skalensystem. Im letzten Beitrag haben wir uns mit den Terzen auseinandergesetzt, dieses Mal nehmen wir uns die Sexten vor.

Das Prinzip ist ähnlich wie bei den Terzen. Anfangs üben wir jeden Doppelgriff einzeln:

Wenn wir uns sicher genug fühlen, können wir wie in der ersten Abbildung vorgehen. Danach steigern [...]

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Die verhasste Tonleiter Teil 5

Ich hoffe, Sie haben sich mit Carl Fleschs Skalensystem anfreunden können, denn jetzt geht es weiter in diesem Werk.
Wenden wir uns den Doppelgriffen zu und beginnen mit den Terzen. Auch hier ist wieder nur eine Version abgedruckt. Wir sollten also wiederum in einer langsamen Geschwindgkeit beginnen:

Wir werden höchstwahrscheinlich, wenn wir noch nicht sehr viel Erfahrung [...]

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