Wenn Sie in Fleschs Skalensystem weitergehen, stoßen Sie auf die Oktaven. In der Violinliteratur werden wir immer wieder mit Oktaven konfrontiert, die wir auf diese Weise sehr gut üben können.
Beginnen wir am besten folgendermaßen:

Sie sehen, dass das Prinzip nicht wesentlich von den Sexten oder Terzen abweicht. Wenn wir hier eine gewisse Sicherheit erworben haben, spielen wir die Übung in halben Noten:

Für die erste Zeit ist es vollkommen ausreichend, die Übung bis zum Doppelstrich auszuführen. Danach können wir wieder das Tempo steigern, genauso, wie wir es auch in den Sexten durchgeführt haben:

Auch hier können wir bei Bedarf auf Achtel gehen, höhere Geschwindigkeiten machen jedoch nicht wirklich Sinn, da wir diese mit Hilfe von sogenannten Fingersatz-Oktaven bewältigen, die wir an anderer Stelle kennenlernen werden.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihren Doppelgriffen!












