
Mathematik auf der Geige
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Tips und Informationen rund um die Violine
by Prof. Dr. W. Fröhlich
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{ 3 comments… read them below or add one }
Dieser Beitrag lässt mein Herz höher schlagen, da auch ich begeisteter Geiger sowie Freund der Mathematik und vor allem Physik bin.
Die Grundaussage des Beitrages ist für mich, dass der Geiger selbst durch sein Gefühl für Harmonie und durch sein Gehör vermag, kleine “Ungereimtheiten” wie das syntonische Komma auszugleichen.
Den ganzen Sachverhalt auch mathematisch beweisen zu können bzw. physikalisch begründen zu können ist faszinierend.
lg
Wolfgang
Der beschriebene Effekt ist in der Tat deutlich wahrnehmbar und verblüffend. Allein dafür hat sich das Geige Lernen schon gelohnt, denn er liefert mir eine einleuchtende Erklärung für Ärgernisse, die mich schon länger beschäftigen:
1.: Dass meine Konzertina bei manchen Griffen schräg klingt
Ich dachte bisher, das läge nur daran, dass es ein schlampig gestimmtes Billigfabrikat ist. Zum Teil ist es das auch. Aber davon abgesehen sind gewisse Unstimmigkeiten eben auch unvermeidlich, weil jede Stimmung bei so einem Instrument nur ein Kompromiss sein kann.
2.: Dass Blockflötenduette meistens schrecklich klingen
Gerade bei hohen Blockflötentönen schmerzt es in den Ohren, wenn Intervalle nicht ganz rein gespielt werden. Aber es ist oft gar nicht so einfach, sie zu korrigeren, selbst wenn man dafür sensibilisiert ist.
HR2 hat zu dem Thema eine sehr interessante Sendung ausgestrahlt, die man sich noch immer anhören kann:
http://www.hr-online.de/website/specials/wissen/index.jsp?rubrik=6562&key=standard_document_35921164