Nach unserem Ausflug in die Welt der Tonleitern sollten wir uns gelegentlich auch wieder um unsere Lagenwechsel-Technik kümmern.
Ich hatte bereits in diesem Beitrag etwas über Sevciks Werk “Op. 8″ geschrieben. Er hat sich dort umfassend mit fast jedem denkbaren Lagenwechsel auseinandergesetzt.
In o.a. Beitrag hatte ich als Beispiel eine Sequenz gewählt, die die Verbindung zwischen dem ersten und dem vierten Finger trainiert.
Heute schauen wir uns die Verbindung zwischen dem ersten und dem dritten Finger an:

Wir beginnen in der ersten Lage und wechseln mit der dritten Lage ab.
Wie führen wir den Lagenwechsel aus? Erinnern Sie sich noch? Da war doch etwas mit dem zuletzt gespielten Finger…

Richtig – so sieht er korrekt gespielt aus. Wir “schmieren” auf dem zuletzt gespielten, dem ersten Finger in die dritte Lage und gehen von dort weiter. Es ist sehr wichtig, dass wir uns an diese Regel halten, denn unsere Intonation wird deutlich verbessert. Die Lagenwechsel werden sicherer, und die Gefahr sinkt, dass wir daneben langen.
Diese Formel wiederholen wir einige Male und steigern die Geschwindigkeit:

Natürlich auch hier mit denselben Lagenwechseln. Nur das Tempo wird schneller. Das könnten wir sogar noch einmal verdoppeln. Danach geht es dann etwas höher:

Das Prinzip bleibt gleich. Das können wir bis in die sechste oder siebte Lage spielen und gehen danach auf die D-Saite. Danach die A- und E-Saite.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei – trotz des schönen Wetters in Deutschland…












