Was möchten Sie lesen?

by Stefan Maus

Herzlich Willkommen bei der Sendung “Wünsch Dir was”, liebe Leserinnen und Leser!

Bisher habe ich ein wenig im Dunkeln gestochert, was die Themenauswahl dieses Blogs angeht. Ich habe einfach die Beiträge so ausgesucht, dass ich glaubte, einen möglichst großen Teil meiner Leserschaft zufriedenstellen zu können. Bisher habe ich sehr positive Mails bekommen, darunter erfreulich viele aus den USA und Kanada. An dieser Stelle ein herzlicher Gruß an meine Leserinnen und Leser in Nord-Amerika!
Ich möchte noch mehr auf die Bedürfnisse und Interessen meiner Leser eingehen und bin daher auf Ihre Mithilfe angewiesen.
Deshalb meine Frage:

Was möchten Sie lesen?

Schreiben Sie mir doch, entweder per Kommentar auf diesen Beitrag oder per E-Mail! Ich werde versuchen, auf Ihre Fragen zur Violine einen Beitrag zu verfassen, so dass wir im Laufe der Zeit ein umfassendes Violin-Kompendium erhalten, das möglichst viele Themen rund um die Geige behandelt.

Viel Vergnügen bei der Lektüre dieses Blogs!

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{ 71 comments… read them below or add one }

cassia August 11, 2008 at 21:31

Okay, was möchte ich lesen? MendelssohnViolinkonzert sagt mir nichts (außer dass ich es auf CD habe), und daher werde ich das wohl nicht üben :-) . Ich liebe Übungen für Beweglichkeit und Koordination rechts wie links, leider kenne ich keine. Ich liebe außerdem “Trockenübungen”, da ich nachts nicht so gut spielen kann. Und außerdem liebe ich Deine Geschichten von futternden Geigenlehrern und blumenpflanzenden Fagottisten, die über die Programmierung ihres DVD-Players nachdenken. Den Beitrag über Saitenwechsel werde ich wahrscheinlich auch irgendwann lieben, Fotostories helfen meinem alternden Gehirn sehr. War das erhellend :-)

Reply

Stefan Maus August 11, 2008 at 21:37

Freut mich zu hören!
Ich werde mal in meinem Schatzkästchen kramen. Mal schauen, was wir dort noch so an Übungen finden.

Reply

Rolf Jung March 12, 2009 at 18:07

Halo Stefan!
Ich bin ein leser aus der Slovakai und Ich hab da eine Frage:
Was ist besser Geigenformetui oder Geigenkoffer?
(welche Marke schlegst du vor?)
P.s. der Blog ist super

Reply

Stefan Maus March 12, 2009 at 23:24

Hallo Rolf,
grundsätzlich rate ich zu Koffern. Meistens sind sie stabiler gefertigt, die Verarbeitung ist besser, und außerdem kann man leichter Dinge mitnehmen wie Noten, Kolophonium, Stimmgerät, Dämpfer, Reinigungstücher, Bleistifte, Radiergummis, was Dir so einfällt.
Zu den Marken – es ist schwer zu beantworten, da ich nicht weiß, wieviel Du ausgeben willst. Die besten, die ich kenne, werden von der italienischen Firma Musafia hergestellt. Zum Teil lebenslange Garantie, großartige Verarbeitung, wunderschöne Etuis.
Der Nachteil ist der hohe Preis. Andererseits hast Du sehr viele Jahre Deine Freude daran.
Wieviel kannst oder willst Du denn ausgeben?

Reply

Rolf Jung March 13, 2009 at 20:02

Hi,
ich glaub da an bis so 300-500Euro. Ich hab ins Google Musafia eingegeben und da erschinen richtig schöne koffer. Wieviel kosten diese musafias? Wie heist die website von musafia?

P.S. Du köntest ein eintrag über ,,Wie man die verkrampfung der hand vermaidet,, schreiben und über kolofon.

Reply

Stefan Maus March 13, 2009 at 22:06

Wenn Du noch 200 Euro drauflegst, bist Du dabei… Schau einfach mal bei Google, ob Du ein günstiges Angebot findest. Mir fallen da noch zwei andere ausgezeichnete Hersteller ein: Negri und Riboni.
Hier einmal die Webseiten:
Musafia: http://www.musafia.com/
Negri: http://www.negricases.com/
Riboni: http://www.maurizioriboni.it/
Ich weiß nicht, weshalb die Italiener so gute Geigenkästen herstellen. Vielleicht, weil so viele gute Geigen aus Italien kommen. Auf jeden Fall sind das Kästen, an denen Du sehr lange Deine Freude haben wirst.

Vielen Dank für Deinen Vorschlag, worüber ich schreiben könnte. Ich werde es mit Sicherheit berücksichtigen!

Reply

Daniel March 28, 2009 at 18:12

Hallo.

Erst mal ein ganz großes Lob für diese unglaublich gute und vielseitige Seite, sie hilft mit sehr bei meinen Übungen.

Was mich persönlich interessieren würde, wäre die exakte Haltung der linken Hand, insbesondere des Daumens. Ich habe da verschiedenes gesehen…
Muss der Daumen über den Geigenhals herausgucken oder muss er unten gekrümmt aufliegen? Habe das bei einem Handvibrato gesehen, dass der Spieler den Daumen unten aufliegen hatte. Bin bisschen irritiert, was denn nun richtig ist. Will ja auch nicht das falsche einüben :) .

LG,

Daniel

Reply

Stefan Maus March 29, 2009 at 1:23

Ich schreibe in den nächsten Tagen einen kleinen Artikel mit Bild-Unterstützung. Das erleichtert die Erklärung ungemein. :-)

Reply

Rolf Jung April 13, 2009 at 17:54

Halo

Ich volte mal fragen was Du über die Silent Violine Serie SV150 von Yamaha denkst (und über die Carbonbögen des gleichen Herstellers).
Ich will mir nemlich so eine Geige (und Carbonbogen) in der Zukunft kafen(aber nur ven die gut sind), vo zol ich mir die Silent Violine kaufen?

Rolf

Reply

Stefan Maus April 17, 2009 at 10:31

Ich habe vor vielen Jahren bei einer Open-Air Veranstaltung auf einer Silent Violin spielen müssen. Ich weiß leider nicht mehr, welche das war, aber es war kein Vergnügen. Noch nicht einmal eine handelsübliche Schulterstütze passte auf dieses Ding drauf.
Vielleicht hat Yamaha im Laufe der Jahre nachgebessert, aber ich habe mit den neueren E-Violinen keine Erfahrung.
Bei Carbon-Bögen solltest Du Dich bei einer renommierten Firma umschauen, die sich auf diese Bögen spezialisiert hat, also Arcus oder Carbondix oder ähnliches. Yamaha ist nicht gerade spezialisiert auf Bögen, was nicht unbedingt heißen muss, dass ihre Bögen damit schlecht sind.

Reply

Carolin April 18, 2009 at 11:32

Hallo
Also mich würde ein Artikel zum Thema “Lampenfieber” sehr interessieren.Ich glaube zwar,dass es bei mir noch in einem normalen rahmen ist,aber dennoch spiele ich meistens im Konzert nicht so,wie ich es eigentlich kann.Ich spiele nicht mehr richtig aus,werde oft zu schnell und verkrampfe links.Außerdem höre ich manchmal fast eine Stimme,die mir einredet”jetzt fliegst du aus der Kurve,jetzt….”und schon ist es passiert.Klingt verrückt,ich weiß.
Auch wenn ich mir vorher immer wieder ganz nüchtern vornehme,worauf ich achten muss.Wenn ich dann an den entsprechenden Stellen ankomme,verliere ich doch wieder die Kontrolle.Und das ärgert mich sehr,weil ich eigentlich immer gut vorbereitet bin und auch eigentlich meistens in der Lage bin,die Stücke ordentlich zu spielen!
Würde mich über ein paar tipps diesbezüglich sehr freuen:-)
Liebe Grüße
Caro

Reply

Stefan Maus April 18, 2009 at 14:56

Genau das hatte ich befürchtet… :-)
Das ist ein derartig weites Feld mit so vielen Möglichkeiten, unterschiedlichen Meinungen etc. Aber ich kümmere ich drum, klar.
Das wird dieses Wochenende noch nichts, aber ich werde auch daraus einen Mehrteiler stricken.

Reply

Carolin April 21, 2009 at 16:12

Das wäre toll:-)Vielen Dank!

Reply

johanna April 28, 2009 at 10:07

hallo
ich bin durch zufall auf diesen Blog gestoßen und bin beeindruckt,was man hier alles erfährt und welche Beobachtungen man nach dem Lesen an sich macht.Ich bin mir sicher,der Blog hilft ganz vielen Schülern/Studenten.
Ich habe eine etwas ungewöhnliche Frage und weiß auch nicht,ob die hier jetzt unbedingt richtig ist.Ich gehe eigentlich gerne in den Unterricht und komme mit meinem Lehrer gut zurecht.Nur fühle ich mich im Unterricht irgendwie immer so gehemmt.D. h. ich kommentiere die Aussagen meines Lehrers eigentlich nur mit “ok”…”ja”…”hmm” usw.Ich verstehe immer gut,was er meint.jedoch habe ich den Eindruck,dass er mich bischen blöd halten muss,so wie ich reagiere.Meine Frage an Sie als Lehrer,haben Sie auch solche Schüler oder bin ich da die einige,der es so geht?Wie gehen Sie mit solchen Schülern um,bzw. was kann man ändern?Wenn sich das so einfach sagen lässt.Also was empfinden sie bei einem Schüler als angenehm,bzw. was fällt Ihnen negativ auf?
Vielleicht habe ich da ein problem,wo gar keins ist.Möglicherweise.Aber es beschäftigt mich schon etwas länger.
Herzliche Grüße
Johanna

Reply

Stefan Maus April 28, 2009 at 23:19

Die Frage ist eigentlich gar nicht so ungewöhnlich. Als Schüler ist es manchmal sogar recht schwierig, sich in den Lehrer hineinzudenken, meistens erwartet man es ja auch andersherum.
Wenn man sich als Schüler gehemmt fühlt, ist es allerdings nicht so schön…
Also zur Frage:
Wenn ich als Lehrer eine Schülerin vor mir stehen habe, die sagt “ok”, “ja” oder ähnliches und sich dann nicht darum kümmert, werde ich wahnsinnig. Wenn sie allerdings sagt “ok”, “hmm”, “ja” und das dann auch umsetzt, ist es für mich als Lehrer vollkommen in Ordnung, und ich freue mich sogar, dass sie ein offenes Ohr für meine Vorschläge hat.
Sie kommt ja zu mir, weil sie etwas lernen möchte, weil sie will, dass ich ihr irgendetwas zeige, etwas verbessere, ihr neue Tips gebe. Was ich da nicht wirklich gebrauchen kann, sind fruchtlose Diskussionen über Lagenwechsel oder Intonation.
Wenn sie allerdings sagt “ich habe da eine Idee”, ist es klasse, dann kann man darüber reden. Wenn sie keine Idee hat, ist es auch in Ordnung, solange sie es umsetzt, was ich ihr beizubringen versuche.
Als Lehrer erwarte ich keine tiefschürfenden Gespräche während des Unterrichts und habe, ehrlich gesagt, nicht im geringsten das Gefühl, diese Schülerin sei ein wenig “hohl”, nur weil sie nicht permanent ihre Geistesblitze versprüht.
Was ich gut finde: Kreative und fleißige Schüler, die ehrlich sind und mit Begeisterung Geige spielen.
Was ich nicht gut finde: Schüler, die besserwisserisch nur aus Prinzip dagegen halten wollen, Schüler, die faul oder desinteressert sind.

Fazit: Keine Angst haben, fleißig und interessiert weitermachen, das umsetzen, was der Lehrer möchte, dann wird er Sie auch niemals im Stich lassen. Tiefgeistige Gespräche gehören nicht in den Unterricht sondern z.B. zum Eisessen danach. :-)

Reply

Johanna May 6, 2009 at 12:05

Vielen Dank für die nette Antwort.Ich bin eben auch von natur aus ein eher zurückhaltender Mensch und in solchen Situationen weiß ich nicht so genau,wie ich damit umgehen soll und mache mir sicherlich auch einfahc zu viele Gedanken,wie ich nach außen wirke.
Aber Ihre Antwort hat mir geholfen,das Ganze aus einer anderen perspektive,nämlich die des lehrers zu betrachten.
Herzliche Grüße
Johanna

Reply

Sebastian June 4, 2009 at 21:42

Hallo Stefan!
eins kann ich hier und auch im ganzen internet nicht finden:
Was bedeuten die vereinzelten Zahlen über den Noten?
kann man sich damit den (gesamten) fingersatz herleiten? Alle Lagenwechsel usw?
hier als beispiel paganinis caprice no. 5 :
http://img511.imageshack.us/img511/9329/caprice5gv1.jpg

es wäre wirklich super wenn du das mal kurz erklären könntest..

und eigentlich hätte ich noch eine 2te frage : im selben stück am ende des intros kommt eine chromatisch aufwärts-abwärts phrase.in welcher lage wird das gegriffen? spielt der zeige oder der kleine finger die beiden noch benötigten töne (ich gehe davon aus dass die leeren saiten mitbenutzt werden) ich hoffe du verstehst was ich meine!

würde mich über jegliche antwort sehr freuen… und ich finde deine seite einfach grandios und ich lese sehr oft hier.Vielen Dank.

Reply

Stefan Maus June 5, 2009 at 13:25

Zu Deiner ersten Frage:
Mir war nicht bewusst, dass es tatsächlich so wenig im Internet darüber zu finden gibt. Ich schreibe an diesem Wochenende also einen Artikel darüber. Du brauchst noch einen oder zwei Tage Geduld…
Zu Deiner zweiten Frage:
In den Noten wird die erste Lage gefordert. Eine Möglichkeit wäre (das erste “a” mitgerechnet):
1-2-2-3-4-0-1-1-2-2-3-4-0-1-1-2-2-3 und wieder abwärts.
Das hat den Vorteil, dass Du immer wieder denselben Fingersatz benutzt und nicht jedes Mal umdenken musst.

Reply

Sebastian June 5, 2009 at 18:28

hi, klasse antwort! ich gedulde mich gerne.
eins noch zu antwort 2 : ich glaube da hast du quasi die a-saite vergessen^^ ich hoffe ich erzähle keinen quatsch,hier die korrektur:

12234/0112234/0112234/011223 (22110\43…)

das half mir echt weiter,danke nochmal.

wenn du möchtest kannst du ja im artikel “fingersätze” auch das intro dieses stücks als anschauungsmaterial benutzen… fände ich jetzt nützlicher und auch praxisnäher als solche 0815 lagenwechsel-übungen…
(aber ich glaub man muss dann auch die doppelnull erklären,bedeutet: die hohe e-saite wird leer gespielt,erklingt aber bei der geschwindigkeit wie 1 oktave höher und fügt sich so in die melodie ein.
die erklärung steht so in den noten.)

und ich hätte da noch einen Tipp, was ganz anderes :

es gibt freie violin lessons online als videos.
einmal bei violinmasterclass(.)com mit sassmanshaus.
und bei youtube,sucht dort nach “professorV”.
sind allerdings beide auf englisch,aber das sollte kein problem darstellen. die fachbegriffe sind leicht herauszufinden..
es werden meist alle techniken für rechte und linke hand sowie lagenwechsel, intonation, positonen finden u.v.m erklärt.

vielleicht nützt es ja dem ein oder anderen autodidakten,oder studenten, dem eine spezielle technik noch nicht ganz klar ist o.ä.

Gruß

Reply

Stefan Maus June 6, 2009 at 10:45

Da war ich in Gedanken schon eine Saite weiter. Aber Du hast das Prinzip richtig umgesetzt.
Sassmannshaus ist gut. Er zeigt sehr schön einige Techniken und wie man sie erarbeiten kann.

Reply

Anna June 7, 2009 at 0:42

Hallo Stefan,

Ich habe gerade eine Woche lang ein “Schnupperstudium” an einer Musikhochschule gemacht, da ich später (in zwei Jahren) dort gerne Schulmusik studieren möchte. Ich habe einer Geigenprofessorin vorgespielt, damit sie meine Fähigkeiten etwas einschätzen kann…
Sie hat gemeint, dass bei mir noch einiges an Technik und auch Grundlagen (Intonation, Lagenwechsel,…) fehlen würde und das ich auch eigene Literatur – also unabhängig vom Geigenunterricht üben soll. Jetzt ist nur meine Frage, wo bekomme ich die ganzen Übungen her? Als allererstes habe ich mir deine Beiträge durchgelesen. Sie haben mir echt schon ein ganzes Stück weiter geholfen. Ich suche jedoch auch Literatur und Übungen (wie zum Beispiel “Skalensystem” von Carl Fesch).
Es wäre toll, wenn du eine Liste anfertigen könntest, auf der Buchtitel zu diesen Themen stünden, da ich so etwas im Internet nicht finden kann.
Liebe Grüße Anna

Reply

Stefan Maus June 7, 2009 at 1:13

Hallo Anna,
meinst Du jetzt explizit Bücher oder eher Literatur im Sinne von Notenmaterial?

Reply

Anna June 7, 2009 at 11:07

am liebsten beides…
Bücher in denen ich die Grundlagen nachlesen kann und Notenmaterial mit dem ich üben kann.

Reply

Stefan Maus June 7, 2009 at 14:45

Lies Dir zunächst “das Buch der Violine” von Walter Kolneder durch, damit bist Du erst einmal eine Weile beschäftigt. Auch “The Teaching of Action in String Playing” von Paul Rolland ist empfehlenswert. Wenn Du es bekommen kannst, solltest Du Dir “Grundlagen und Methoden des Violinspiels” von Galamian besorgen. Ein Standardwerk, das in keinem Bücherschrank fehlen sollte.

Du hast zwei Jahre Zeit, Deine Technik zu verbessern. Das klingt nach viel, Du darfst Dich aber trotzdem nicht verzetteln. Spiele also nicht zu viele verschiedene Dinge auf Kosten der Qualität. Lieber etwas weniger und das dafür möglichst perfekt.
Meine Empfehlung für Technik lautet:
Sevcik Schule der Bogentechnik Heft 2 und 3,
Sevcik Lagenwechsel und Tonleiter-Vorstudien. Wie man die am besten übt, steht hier irgendwo im Blog. Es sind so viele Artikel, dass ich jetzt nicht freihändig sagen kann, welche Beiträge das genau waren. :-)
An Flesch solltest Du Dich erst dann wagen, wenn Deine Lagenwechsel sicher sind und die Intonation ansonsten im grünen Bereich ist. Wenn also die Geigen-Professorin Dich schon extra auf Deine Lagenwechsel angesprochen hat, kümmere Dich ein Jahr lang um die Sevcik Lagenwechsel. Es gibt kaum etwas besseres.

Etüden – Ich gehe davon aus, dass Du Wohlfahrt und Kayser hinter Dich gebracht hast.
Mazas Heft 1 rauf und runter, Heft 2 nach Möglichkeit auch. Dann Kreutzer. Ich würde keine weiteren Experimente mit Fiorillo o.ä. unternehmen, denn dafür ist die Zeit zu knapp. Spiel Mazas sehr gewissenhaft, und Du liegst richtig. Präzision ist das Zauberwort…

Damit hast Du ein volles Programm. Jeden Tag üben, viele kurze Pausen machen, konsequent und genau üben. Und ich meine üben, nicht nur spielen.
Bei einer Aufnahmeprüfung kommt es nicht so sehr darauf an, möglichst schwierige Stücke zu spielen. Präzision und Genauigkeit sind es, die Dich von der Masse abheben können und am Ende den einen oder anderen Punkt bringen, der zwischen Studienplatz und Aushilfsjob entscheiden kann.

Reply

Anna June 7, 2009 at 14:53

wow, dass sind echt superviele, tolle Informationen!
Tausend dank!

Reply

lydia June 20, 2009 at 15:57

hallo
ich habe nur eine kurze Frage;ich versuche mich gerade an der Paganini-Caprice Nr. 16.Was ist ungefähr das Originaltempo?Können Sie mir ein metronomzahl nennen,an der man sich orientieren kann/sollte?
Gruß
lydia

Reply

Stefan Maus June 20, 2009 at 16:06

Originaltempo ist ein dehnbarer Begriff. Tempoangabe ist Presto, aber ich würde es nicht zu schnell spielen. Ich persönlich würde ein Tempo von Viertel=110 bis 120 anpeilen.

Reply

lydia June 20, 2009 at 16:54

na Gott sei Dank.Das war so ungefähr meine Vorstellung.Danke für die schnelle Antwort.

Reply

lydia June 20, 2009 at 17:44

eine Frage hab ich noch zu der Caprice.Es kommen ja immer wieder die Stellen,welche über drei Saiten gehen.An welcher Bogenstelle spiele ich diese am besten,um möglichst schnell und trotzdem noch klangvoll zu spielen?Gibt es sonst noch Dinge,die man dabei unbedingt beachten sollte?

Reply

Stefan Maus June 21, 2009 at 12:57

Am leichtesten sind diese Stellen, wenn sie in der Mitte gespielt werden. Ich würde nicht zu weit zur Spitze gehen, da der Arm sonst zu große Bewegungen vollführen muss.
Außerdem sollten die Saitenwechsel durch das Handgelenk unterstützt werden, also nicht ausschließlich aus dem Arm bewegen.
In der unteren Hälfte wird es sehr schwierig das Tempo zu halten, wenngleich die Lautstärke größer wäre.

Reply

lydia June 26, 2009 at 13:20

ok,Danke für die Tipps.Ist nr. 16 eine der einfacheren Capricen?Oder sollte ich lieber mit einer anderen anfangen?
LG Lydia

Reply

Stefan Maus June 26, 2009 at 17:53

Nr. 16 ist eine der leichteren Capricen. Wenn es unbedingt Paganini sein soll, ist die 16 schon gut. Es kommt immer auf das zuvor gespielte Repertoire an, deshalb kann ich so freihändig wenig dazu sagen…

Reply

johanna June 29, 2009 at 21:18

Ich habe Mal eine Frage zu dem Collé-Strich.Was genau soll dieser Strich trainieren und wofür brauche ich ihn?Ist es sehr wichtig,ihn jeden Tag zu üben?

Reply

Stefan Maus June 30, 2009 at 0:42

Zum einen ist dieser Strich eine gute Übung, um die Flexibilität der Finger zu trainieren. Es wäre schon gut, ihn täglich zu üben, um die Finger beweglich zu halten bzw. noch beweglicher zu machen.
Besonders am Frosch hilft diese Flexibilität, Kratzer und ähnliches zu vermeiden.

Zum anderen ist dieser Strich nicht nur eine Übung sondern etwas, das wir definitiv benötigen, wenn wir z.B. den dritten Satz aus Mendelssohns Violinkonzert spielen wollen. Diese langen Staccato-Ketten im Aufstrich sind eben kein Aufstrich-Staccato und auch kein fliegendes Staccato, denn wir wollen nach Möglichkeit an derselben Bogenstelle bleiben und nicht immer weiter in Richtung Frosch wandern.
Und genau dafür brauchen wir die Collé-Bewegung.

Reply

Johanna July 4, 2009 at 13:54

ok,ich werde fleißig weiter trainieren:-)Danke für die Tipps!
Ich habe noch ein paar Fragen zum “sautillé”.
1.welche Funktion übernimmt der Unterarm?Er ist nicht an jedem einzelnen Strich aktiv beteiligt oder?
2.Ist der 1. und 3. Finger am wichtigsten für die aktive Fingerbewegung?
3.Wie kann ich Stockungen vermeiden(welche bei mir allerdings im Détaché auch auftreten)
4.So wie ich es verstanden habe,ist es sinnvoll,ab einem Tempo von Viertel=130 (ungefähr) “sautillé” zu spielen.Wenn ich aber in diesem Tempo keinen gesprungenen Strich spielen möchte;Wie bewältige ich diese passagen sonst?Détaché in diesem Tempo ist sehr anstrengen und vielleicht auch garnicht mehr möglich?!

Hoffe,meine Fragen waren einigermaßen verständlich.Ich bingerade selbst etwas verwirrt mit den ganzen Strichen:-)

Reply

Stefan Maus July 4, 2009 at 17:10

1.
Geschmackssache. Es gibt Geiger, die Sautillé praktisch ohne Unterarm, fast nur aus dem Handgelenk spielen. Dann gibt es Geiger, die nur an der optimalen Bogenstelle “normal” spielen und schneller werden, bis der Bogen springt. Ohne sich jemals Gedanken um den Unterarm zu machen.
Dann gibt es welche, die mit sehr lockerem Handgelenk und Unteram das Sautillé spielen. Zu denen gehöre ich, denn ich hatte Lehrer aus beiden Lagern.
2.
Eigentlich alle Finger. Ich würde da keinen bevorzugen. Alle bewegen sich.
3.
Das habe ich nicht ganz verstanden. Stockungen im Sinne von Hängenbleiben?
4.
Ganz einfach eine Strichstelle wählen, an der der Bogen nicht springen mag. Z.B. in der oberen Hälfte. Die schnellsten Noten überhaupt sollte man oberhalb der Mitte spielen, wenn man es sich leichter machen will.
Deshalb spielen wir auch Tremolo meistens in der oberen Hälfte, denn es ist leicht, und der Bogen fängt nicht an zu springen.
Nochmal zu “sinnvoll ab 130″. Natürlich nur, wenn da Punkte über den Noten stehen oder die betreffenden Passagen gemeinhin gesprungen werden, wie es häufig bei Mozart der Fall ist. Ich würde auf keinen Fall alles ab 130 im Sautillé spielen.

Reply

Johanna July 5, 2009 at 13:31

Zur Frage drei;Ich habe noch mal versucht,genauer zu beobachten,was das problem ist.Also ich bleibe nicht wirklich hängen,sodass ich nicht mehr weiterspielen kann,jedoch sind ist das Springen des Bogens kurz unterbrochen.Also keine regelmäßige Bewegung mehr.Da ich sofort an eine Verkrampfung dachte,habe ich noch Mal versucht,alles ganz locker zu lassen.Aber die kleinen Unregelmäßigkeiten waren nicht zu vermeiden.

Reply

Stefan Maus July 6, 2009 at 20:23

Das kann mehrere Ursachen haben. Wenn das überwiegend bei Saitenwechseln passiert, liegt das an der rechten Hand bzw. am rechten Arm. Stimmt die Höhe des Ellenbogens? Sind die Saitenwechsel weich und fließend? Oder passiert dadurch der “Hängenbleiber”?
Wenn das zwischendurch geschieht, kann das z.B. an Lagenwechseln oder anderen Unsicherheiten der linken Hand liegen, da oftmals die rechte Hand auf die unsichere linke Hand wartet.
Die Stellen müssen links einfach perfekt sitzen. Wenn dann Stockungen auftreten, liegt es an der rechten Hand. Also unbedingt auf die rechte Hand konzentrieren! Die Linke schafft das schon. Häufig denken wir zu sehr an links, und dann passiert so etwas.
An rechts denken und auf links verlassen. Einfach weiterlaufen lassen, dann sollte auch das Sautillé weiterlaufen.

Reply

Johanna July 6, 2009 at 22:19

ja,das kann gut sein.So sicher bin ich bei den Stellen links nämlich noch nicht…vielleicht sollte ich daran zuerst arbeiten:-)
noch eine letzte Frage;Welche Höhe sollte der Ellenbogen haben?
So,jetzt wars das mit meinen Fragen zu Sautillé.Die Anderen haben schließlich bestimmt auch noch jede menge fragen:-)

Reply

Stefan Maus July 6, 2009 at 23:05

:-)
Der Ellenbogen sollte exakt die Höhe haben, die er auf den einzelnen Saiten sonst auch hat. Keinerlei Umbau o.ä. Der Arm sollte in allen Lebenslagen die gleichen Voraussetzungen vorfinden. Also eigentlich so wie immer.
Gerade das aber wird manchmal vernachlässigt, und das gibt dann natürlich Probleme.

Reply

Egor J. August 18, 2009 at 15:18

Hallo Stefan,
ich fände es gut wenn du in deiner Serie “Das effiziente Üben” Methoden vorstellst, mit denen man z.B. die Stelle im Violinkonzert Nr. 22 in a-moll von Viotti, Buchstabe B die ersten 4 Takte im Tempo spielen und mit denen man diese Stelle üben kann.

Reply

Stefan Maus August 18, 2009 at 18:15

Ich kümmere mich in den nächsten Tagen darum. Vielen Dank für den Tip!

Reply

Egor J. August 19, 2009 at 13:48

Danke, ich freu mich drauf :)

Reply

E. August 27, 2009 at 18:27

Hallo Stefan,
Dein Blog gefällt mir sehr gut, ich könnt nie genug davon kriegen.
Eine Frage: Mein Lehrer sagt immer dass ich rhythmisch unsicher bin, weißt du eine Möglichkeit wie man sein Rhythmusgefühl verbessern kann ? Ich wäre sehr für die Antwort dankbar.

Reply

Stefan Maus August 27, 2009 at 18:57

Vielen Dank für das Lob!
Ich würde sehr viel mit Metronom arbeiten und mir dann z.B. Sevciks Schule der Violintechnik vornehmen. Es sind dort in den ersten Bänden auch rhythmische Übungen verarbeitet, die Du zur Festigung Deines Rhythmusgefühls verwenden kannst.
Dein Lehrer kann Dir dort sicherlich ein paar Übungen “verordnen” und wird sich bestimmt freuen, wenn Du selbst diesen Vorschlag machst.
Ich weiß nicht, wie weit Du bist, aber z.B. Kayser-Etüden sind auch sehr gut für das Rhythmusgefühl. Aber anfangs immer mit Metronom üben, damit Du Dich nicht selbst betrügen kannst.
Es kommt natürlich auch immer darauf an, wo genau Deine Probleme liegen. Bekommst Du Viertel und Achtel durcheinander? Oder sind die Probleme mehr, wenn es um punktierte Noten geht? Oder wird es beim Übergang von Achteln zu Triolen schwierig?
Das ist natürlich auch wichtig zu wissen, wenn es darum geht, Tips zur Verbesserung zu geben.

Reply

E. August 28, 2009 at 21:38

Also ich denke meine Probleme liegen eher in punktierten Noten und in Noten die verschiedene Längen haben und auf einem Bogen legato gespielt werden z. B. Note C1 als halbe Note und C1 als achtel oder sechzehntel angebunden, dann spiele ich meistens zu lange oder zu kurz

Reply

E. August 28, 2009 at 21:42

PS. : Ich spiele gerade die Kreutzer Etüden .

Reply

Sophia August 29, 2009 at 15:15

Die verhasste Tonleiter Teil 8 fände ich interessant.
Ich hätte nichts gegen eine idiotensichere Anleitung zum Üben der Doppelgriffflageoletts. ;) ))

Reply

Stefan Maus August 30, 2009 at 11:58

Da bekomme ich wahrscheinlich jede Menge Zuschriften, wie ich denn bloß so ein spezielles Zeug verfassen kann… :)

Reply

Sophia August 30, 2009 at 15:51

Wahrscheinlich gibt es einfach keine idiotensichere Anleitung. :(

Reply

Lea September 1, 2009 at 14:09

Hallo Stefan
Ich habe nur einmal eine Frage;Wie ist denn allgemein so die Atmosphäre an den hochschulen zwischen Geigenstudenten?Ist der Konkurrenzkapf groß?Mich würde speziell Hamburg und auch Frankfurt interessieren.Sie bekommen da nicht zufällig ab und zu was von mit?
LG Lea

PS: Kompliment für diese tolle Seite!!!!!

Reply

Stefan Maus September 1, 2009 at 17:48

Vielen Dank für das Kompliment!
Die Atmosphäre an den Hochschulen ist eigentlich nicht so schlecht. Klar, es gibt immer Konkurrenz. Das ist auch gut so, denn später wird es auch nicht anders sein.
Es ist aber keinesfalls so, dass die Studenten gegenseitig an den Stuhlbeinen sägen. Im Gegenteil, man hilft sich auch gegenseitig. Noten ausleihen, Stunden tauschen, “haste mal Kolophonium”, kein Problem. Das liegt allerdings auch sehr am jeweiligen Professor.
Wenn Professoren untereinander konkurrieren, kann man davon ausgehen, dass die Studenten entweder das genaue Gegenteil tun oder aber voll in dieselbe Kerbe hauen. Klasse Professor A gegen Klasse Professor B. Kommt aber nur gelegentlich vor.
Man ist eher eine eingeschworene Gemeinschaft von Geigern, die es geschafft haben, einen Studienplatz zu ergattern, und man versucht, das bestmögliche herauszuholen. Jetzt auch noch Energie für Krieg untereinander aufzuwenden wäre zu zeit- und kraftaufwendig.
Mit anderen Worten: Kein Thema, keine Angst haben, alle kochen nur mit Wasser, üben, üben, üben und nach Möglichkeit viel Spaß haben!

Reply

Stefan Maus September 7, 2009 at 23:53

Ich habe eben von einer ehemaligen Studentin der HfMT Hamburg folgendes per E-Mail bekommen:

In HH an der Hochschule ist die Atmosphäre unter den Geigenstudenten im Allgemeinen ganz nett. Meistens kommt man gut miteinander aus und meine besten Freundinnen sind ebenfalls Geigenstudentinnen der HfMT, das ist ja schon bezeichnend. Konkurrenz gibt es natürlich auch, aber eher unterschwellig und ich habe eigentlich keine gröberen Gemeinheiten erlebt.
Das ist wahrscheinlich an jeder Hochschule ähnlich. Meistens ist man ja eh viel mit sich selbst beschäftigt und versucht gut klarzukommen und dem Pensum gerecht zu werden. Sich mit den anderen zu vergleichen ist ja normal und letztlich auch notwendig und in einem bestimmten Maße ganz gesund. Ein gewisser Druck ist natürlich da, aber der geht eher vom Lehrer als von den Mitstudenten aus.

Vielleicht hilft Dir ja diese Einschätzung weiter.

Reply

Anonymous October 25, 2009 at 13:08

hallo
ich brauche ganz dringend Hilfe.Ich spiele demnächst mit dem Hochschulorchester Beethovens 8. Sinfonie.Obwohl ich sonst technisch auf einem recht hohen Niveau bin,habe ich ganz große Probleme mit diesen Verdopplungen (jeweils zwei sechzehntel die selbe Note)im ersten Satz.Das Tempo ist wahnsinnig schnell (ca. viertel=200).Wie spiele ich diese Stellen in diesem Tempo ?Kann man die Sechzehnzel überhaupt noch bewusst spielen,oder sollte man sich auf jede Achtelzählzeit konzentrieren?wie vermeide ich Verkrampfungen?Ich übe die Stellen viel,jedoch habe ich das Gefühl,dass ich etwas falsch mache,weil ich im Tempo völlig überfordert bin.Jetzt bleiben mir nur noch wenige Tage zum Üben und ich bin für jeden Tip dankbar:-)

Liebe Grüße

Sophie

Reply

sophie October 25, 2009 at 17:52

ich sollte noch hinzufügen,dass ich zweite geige spiele:-)

Reply

Stefan Maus October 26, 2009 at 13:23

Das ist eher als eine Art Tremolo gedacht. Auf die Achtel konzentrieren ist schon sehr gut. Allerdings dabei Hilfsbetonungen vermeiden.
Bei diesem Tempo ist es ohnehin schwierig, eine gesamte Stimmgruppe absolut synchron spielen zu lassen. Im Endeffekt mischt es sich jedoch sehr gut. Beethoven hat seine Verdopplungen sowieso nicht so sehr um der Verdopplungen willen geschrieben sondern häufig, um schlicht mehr “Sound” produzieren zu können. Wenn dabei dann eine Art Tremolo herauskommt, ist es an diesen Stellen auch nicht so schlimm. Wie gesagt – es mischt sich.
Viel Bogen nehmen, das vermeidet Verkrampfungen, Lautstärke nicht so sehr durch Druck sondern durch Bogenlänge (im Rahmen des möglichen bei dem schnellen Tempo) erzielen.
Wenn dabei dann nicht genau Sechzehntel herauskommen, ist es auch nicht so wild. Also keine Panik! :-)

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Jan November 7, 2009 at 14:12

hallo
ich würde mir wünschen,dass Sie Mal einen Beitrag zu der langen Détachéstelle in Saint-Saens `s “Havanaise” schreiben.(2. seite).
Im Tempo ist diese Stelle für mich noch ziemlich schwierig,gerade was die Technik rechts betrifft!

Viele Grüße

Jan

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Peter K. November 29, 2009 at 23:13

Hallo Herr Maus,

Meine Lehrer sagen immer, dass ich nicht emotional genug oder gefühllos spiele. Kann man es lernen gefühlvoll zu spielen und muss ich irgendwas dabei beachten… ?
Ich danke Ihnen im Vorraus für die Antwort .

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Stefan Maus November 30, 2009 at 11:23

Wirklich lernen kann man es eigentlich nicht. Das Gefühl ist ja etwas, das man entweder zulässt oder unterdrückt. Genauso ist es beim Spielen.
Vielfach hilft es aber, sich etwas vorzustellen, während man spielt. Eine Situation, ein Gefühl, eine Begebenheit, eine Erinnerung, die wir haben, irgendetwas in dieser Art, was zu dem entsprechenden Stück passt.
Vor allem aber ist die Bereitschaft wichtig, überhaupt Gefühle zu zeigen. Wir müssen sagen können “heute bin ich traurig”. Es darf uns nicht peinlich sein. Der Rest geht dann über die Vorstellung.

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Peter K. November 30, 2009 at 23:04

Ich danke Ihnen Herr Maus für die Antwort, sie hat mir ein bisschen weiter geholfen… :)

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Franziska December 28, 2009 at 14:30

Also bisher gefällt mir der Blog sehr gut und er ist für mich auch sehr hilfreich!
Weiter so!

Was ich mir noch wünschen würde, sind vielleicht ein paar Artikel zur Geschichte der Geige o.ä..

Außerdem würde mich ein Artikel zum Thema “Was macht einen guten Geigenlehrer aus und wie finde ich den richtigen für mich?” sehr freuen.

GLG

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Monika January 26, 2010 at 22:17

Hallo,

in meiner Schulzeit hatte ich in 7 Geigenjahren 5 Lehrer. Bei jedem musste ich die linke Hand anders halten.
Nun sind seitdem einige Jahrzehnte vergangen und ich habe meine alte Geige von damals wieder rausgegraben.

Aber wo liegt der Daumen der linken Hand? Unter dem Hals? Links daneben als V mit dem Zeigefinger? Wenn unter dem Hals, wo genau liegt der Hals auf? In der Mitte des ersten Fingergliedes oder in einer Falte?

Welche Variante ist richtig? Unterricht werde ich nie mehr nehmen. ;-)

Viele Grüsse,
M.

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Stefan Maus January 27, 2010 at 10:25

Es ist schwer das verbal zu beschreiben. Ich habe deshalb vor einiger Zeit hier einen Artikel mit Fotos dazu verfasst:
http://www.sdmaus.com/geigenblog/die-handhaltung.html

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Egor January 27, 2010 at 23:33

Hallo Herr Maus,

mein Problem besteht darin, dass ich schief streiche, gibt es noch andere Möglichkeiten, außer sich im Spiegel zu beobachten ob man gerade streicht, das Geradestreichen zu “üben” ?

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